Chorvergnügen

Freude und Geselligkeit: Leckeres für Leib und Seele

Keine Frage - das Vergnügen am Singen steht bei uns im Vordergrund. Das schließt nicht aus, dass sich rund um die "Meermusik" im Laufe von mehreren Jahrzehnten Gepflogenheiten entwickelt haben, die zu festen Tradtionen des Vereins geworden sind.

Am letzten Sonnabend vor den Sommerferien feiern wir unseren "Halbjahresabschluss", meist mit Fahrradtour, Grillen und fröhlichem Beisammensein am Bergwerksmuseum. Eine lieb gewordene Tradition aus den Zeiten, als für den Chor die Sommerzeit wirklich "Pause" bedeutete und das Singen erst im späten Herbst wieder begann. Das hat sich in den vergangenen Jahren allmählich geändert. Uns stört es nicht - wir finden Feiern in froher Runde immer klasse. Und wenn es sich ergibt, wird auch noch gesungen ...

Noch relativ neu im Programm ist der "Klönnachmittag", den wir speziell für unsere älteren Vereinsmitglieder anbieten. Meist wird das Klönen über alte Zeiten mit Bildern oder sogar Filmen unterstützt. Das kommt sehr zur Freude des Vorstands auch bei den jüngeren Sängern inzwischen gut an.

Jedes Jahr am Volkstrauertag ehren wir gemeinsam mit den Vertretern der politischen Gemeinde und der Vereine die Gefallenen der Weltkriege sowie die Opfer von Terror und Gewalt am Kriegerdenkmal vor der Kirche. Stets folgt ein leckeres Grünkohlessen, zu dem sich in jedem Jahre mehr Mitglieder anmelden.

Seit einigen Jahren treffen wir uns an einem Sonnabend im Dezember. Dann gehts es zum gemeinsamen "Tannenbaum-Schlagen" bei Bratwurst und Glühwein in einer kleinen Tannenschonung südlich des Ortes in der Nähe der Kalihalde. Wir können uns nicht nur schöne Tannenbäume aussuchen, sondern auch noch den Service eines "Tannenbaum-Bringdienstes" genießen. Das ist immer einen herrlichen Spaziergang wert.

Am letzten Übungsabend vor Weihnachten setzt sich der Chor zur Weihnachtsfeier zusammen. Weil jeder etwas beisteuert, gibt es ein herrliches Büffet. Wer mag, trägt Gedichte, Geschichten oder Sketche vor - gemütlich ist's immer!

Zur gemütlichen Runde entwickelt sich zunehmend auch die Hauptversammlung im Januar. Der offizielle Teil wird auf das notwendige Maß beschränkt, damit mehr Zeit für Inhaltliches mit konstruktiver Diskussion bleibt. Ein reichhaltiges Büffet mit edlen Getränken kühlt, wenn es sein muss, anschließend die Gemüter. Zum Essen werden die Bilder und Filme vom Jahr gezeigt.

Vom Boule - das im Frühjahr stets mit dem geselligen "Anboulen" beginnt - und der Reisezeit erzählen wir auf eigenen Seiten. Ein anderer, durchaus erfreulicher Nebeneffekt scheint uns erwähnenswert: Wer einige dieser Veranstaltungen besucht, hat seinen Mitgliedsbeitrag längst wieder raus - und dafür Freude, Geselligkeit für die Seele und Leckeres für Leib und Magen eingetauscht. Immer ein reelles Geschäft!!