Reisezeit

Chorfahrt in den Harz mit Überraschungen

Am Sonnabend, den 09. September 2017 wurde den Teilnehmern erst im Reisebus von Susanne Dittmers offenbart, welche Ziele wir genau in der Umgebung des Harzes ansteuern. Da war zuerst das Uhrenmuseum.
Das Uhrenmuseum in Bad Grund zählt mit 1.600 Exponaten auf 800 qm zu den weltweit größten Museen seiner Art. Die Exponate dokumentieren 600 Jahre mechanische Zeitmessung und funktionales Design. In der Ausstellung wird von kleinen Armband- und Taschenuhren bis hin zu tonnenschweren Turmuhren nahezu alles ausgestellt, was zwei Zeiger und ein Uhrwerk hat. Im hauseigenen Antik-Café können sich Besucher mit selbst gebackenem Kuchen stärken. Uhrmachermeister Torge Berger präsentierte uns während einer Führung fachmännisch die mechanischen Wunderwerke der vergangenen Jahrhunderte.
Wir fuhren nun in Richtung Iberger Tropfsteinhöhle und machten an einem Waldparkplatz einen kurzen Imbiss-Stop. In Windeseile wurde ein Pavillon entfaltet und schützte das reichhaltige Mittagsbuffet vor dem einsetzenden Regen. Spendierte und vorbereitete Snacks und belegte Brötchen, nebst Kaffee wurden serviert und von den knurrenden Mägen war kurz danach nichts mehr zu hören.

Innere einer Turmuhrmechanik

Die Iberger Tropfsteinhöhle

Frühstück am eigenen Pavillon

Wir erreichten dann die Iberger Tropfsteinhöhle. Der massive Tropfstein begann wohl vor ca. 400.000 Jahren zu wachsen.
Das "Museum am Berg" stellt die älteste genetisch nachgewiesene Großfamilie vor. Rekonstruiert von Schnaubelt & Kieser, Wild Life Art Breitenau/Westerwald wurden die Gesichter eines Vaters, einer Mutter und ihrer Tochter von gefundenen Totenschädeln.
Im Iberg befindet sich die viele Millionen Jahre alte Iberger Tropfsteinhöhle. Seit 1874 gehört sie zu den berühmten Schauhöhlen und vielbesuchten Sehenswürdigkeiten des Harzes. Ihre seltene Entstehungsart macht sie als Schauhöhle einzigartig und für Wissenschaftler weltweit zu einer besonders bedeutenden Höhle.
Sie liegt tief im Kalk des einstigen Riffs. Versteinerte Meeresbewohner aus uralten Zeiten sind hier zu finden. Mit ihren viel jüngeren Sinterkaskaden und mächtigen Bodentropfsteinen erleben Kinder die geheimnisvolle Unterwelt als märchenhaftes Reich des gutherzigen Zwergenkönigs Hübich, welcher der Sage nach mit seinem Volk im Iberg lebte.
Die Höhlen im Iberg sind nicht wie "gewöhnliche" Höhlen entstanden, sondern auf weltweit äußerste seltene Weise: Verrostung, die Verwitterung von Eisenerz im Bauch des Berges, verstärkte die Höhlenbildung. Der Iberg bekam so auch für den historischen Eisenerzbergbau und Naturhöhlenbergbau größte Bedeutung.
Nach dieser eindrucksvollen Führung durch die Höhle gelangten wir mit dem Bus von Meuter zum Parkplatz des "Weltwaldes". Auf malerischen Wegen konnten wir je nach Müller´s Lust wandern. Durch exakte Abbilder der Wälder anderer Länder und Kontinente tauchten wir ein in den Duft des Spätsommerwaldes. 1975 gegründet befindet sich im rund 65 Hektar großen WeltWald eine beeindruckende Ansammlung von über 600 Baum- und Straucharten aus Nordamerika, Asien und Europa. Anschließend stärkten wir uns mit selbst gebackenem Kuchen und Kaffee, bevor die Heimreise angetreten wurde.
Unser besonderer Dank geht an das Organisationsteam Susanne Dittmers, Ulla Beßling, Anita Wieloch und Peter Schlichting, der leider kurz zuvor erkrankte und nicht dabei sein konnte. Sie haben an alles gedacht und den Tag sowohl sehr abwechslungsreich als auch entspannt und kompakt gestaltet.

Der Pavillon schützte nicht nur die Speisen vor dem Regenschauer. Die Wanderwege durch den WeltWald sind unterschiedlich lang mit kulturellen Symbolen auch der Indianerstämme.

Chorfahrt zum Kartoffelfest nach Soderstorf am 25.09.2016
Soderstorf liegt in der Lüneburger Heide. Hier fand am 25.09. auf dem Mühlenhof zum 10. Male ein Kartoffelfest statt. Es gab aber nicht nur Köstliches, gezaubert aus Kartoffeln, wie: Bratkartoffeln, Kartoffelpuffer, Kartoffelsuppe oder Folienkartoffeln, sondern auch viele kulinarische Spezialitäten, wie: Räucheraal, Hausmacherwürste, Leckereien aus dem Backhaus, usw. Kunsthandwerker stellten ihre Waren aus und es gab Musik. Die Veranstalter haben unserem Chor "Meermusik" auch die Gelegenheit gegeben, etwa 30 Minuten während der Mittagszeit ihre Stücke zu singen. Trotz einer abgespeckten Sängerbeteiligung wurde der Auftritt mit viel Applaus bedacht.
Danach brachte der Bus die gut 30 Teilnehmer nach Undeloh. Dort warteten bereits mehrere Pferdekutschen, die durch die Heide nach Wilsede fuhren. Anschließend konnte man bei leckerem selbst gebackenem Kuchen den Tagesausflug langsam ausklingen lassen. Es war ein wunderbarer Tag und eine gute Idee von unserer Susanne, die diese Fahrt prima organisiert hat.

"Über uns die Lerche zieht, sie singt genau wie wir ein Lied..." aus Wochenend und Sonnenschein, so interpretiert die Choreographie das gesungene Stück. Weitere Lieder, wie:
- Lobt den Herrn der Welt
- Hevenu schalom alejchem
- Geh aus mein Herz
- Über den Wolken
- Heaven is a wondeful place
- Amezaliwa
- Sana sannanina
- Think of me
begeisterten das Publikum. Es war ein schöner Tagesausflug.

Chorfahrt zum Bundestag nach Berlin am 22./23. März 2013

Gruppenfoto der Teilnehmer an der Berlin-Fahrt vom Gemischten Chor Altenhagen-Hagenburg "Meermusik" unter der Kuppel des Reichstags-Gebäudes, zusammen mit dem Bundestags-Abgeeordneten und NSU-Untersuchungs-Ausschußvorsitzenden Sebastian Edathy.

An den lachenden Gesichtern ist die gute Stimmung zu erkennen, obwohl ein eisiger Ostwind herrschte.

Am Freitag, den 22. März fuhren wir mit dem fast voll besetzten Bus des Busunternehmens Meuter für zwei Tage in die deutsche Hauptstadt. Der erste Tag war geprägt vom Besuch einer Plenarsitzung des deutschen Bundestages. Nachdem wir die umfangreichen Sicherheitsschleusen geschafft hatten, wurden wir zum Zentrum der deutschen Gesetzgebung geführt. Auf der Besuchertribüne bekamen wir einen direkten Eindruck darüber, wie es bei den uns regierenden Ministern und Abgeordneten zugeht, wenn eine Debatte über eine Gesetzesänderung im Plenarsaal geführt wird. Danach folgte ein sehr informatives Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy, der unseren Landkreis repräsentiert und außerdem Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses ist. Eine Besichtigung des Reichstagsgebäudes schloss sich an. Nach einem Essen im Paul-Löbe-Haus, dass die Büros der Abgeordneten beherbergt, fuhren wir zum Einchecken ins höchsten Hotel Berlins, dem Park-Inn-Hotel am Alexanderplatz. Für den weiteren Tagesablauf haben wir verschiedene Gruppen gebildet, die sich zu Fuß oder per S-Bahn in Richtung Potsdamer Platz aufmachten, wo wir uns zum Abendessen im Sony-Center trafen. Zu unserem Erstaunen machte dort tatsächlich ein Rotfuchs plötzlich seine Runde. Ein gemütlicher und lustiger Abend mit Rückfahrt per S-Bahn beendete den ersten Tag. Am Samstag schloss sich eine tolle Stadtrundfahrt mit dem Meuter-Bus an, begleitet von Dieter, dem Berlin-Kenner. Mit eindrucksvollen Kenntnissen über die Besonderheiten Berlins und dem typischen Berliner Witz wurde diese Fahrt der krönende Abschluss einer wirklich harmonischen und schönen Chorreise.

Der Bundestags-Abgeordnete Sebastian Edathy begrüßte uns

Fahrt in den Spreewald am 4. August 2012

Martina Werthmüller berichtet:
Am 4. August 2012 verbrachten dreißig Meermusik- Chormitglieder nebst Anhang einen schönen Tag im Spreewald. Die lange Fahrt, unterbrochen durch eine Pause mit üppigem Frühstücksbuffet, hatte sich gelohnt.
Bei wunderbarem Wetter (die fünf Tropfen zählten nicht…), stakte uns ein gesprächiger Bootsführer in zwei Etappen durch den lauschigen Spreewald, begleitet von vielen Libellen und wenig Mücken. Mit dem vollbesetzten Kahn passierten wir zwei Schleusen. Ein umgestürzter Baum, der die Wasserstraße versperrte, verlängerte erfreulicherweise unsere Bootsfahrt noch um einige Minuten. Ein schmackhaftes Essen der regionalen Küche stärkte unseren Leib und unsere Seele, sodass wir anschließend froh gelaunt die Heimreise antreten konnten.

Fotos von Barbara Lehmann: Auf der Anreise gab es ein üppiges Frühstück von fleissigen Chormitgliedern organisiert. Die Bootsfahrt durch den Spreewald ist das Highlight einer solchen Busreise.

Besuch der Autostadt Wolfsburg am 16. Juni 2012

Um 7:30 Uhr fuhren wir mit dem Reisebusunternehmen Meuter nach Wolfsburg. Im Bus hatten wir reichlich Platz, denn es hatten sich 28 Personen für diese Reise entschieden, die auch für Oldtimer-Fans ein Highlight sein dürfte. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir die Autostadt, die um 9:00 Uhr ihre Pforten öffnet. Nach dem Eintritt in die große Empfangshalle wurden wir von zwei netten Damen empfangen, die uns durch die Stadt führen sollten. Wir starteten im Zeithaus mit Oldtimern und Youngtimern. Auf der Reise durch die 125-jährige Entwicklung des Automobils erfuhren wir die Geschichte dieser seltenen und einzigartigen Fahrzeuge. Das Zeithaus ist das besucherstärkste Automuseum der Welt und zeigt rund 100 Meilensteine des Automobilität.
Weitere Häuser auf dem Gelände enthielten mehr als 50 verschiedene Automarken, die das Herz eines Autonarren höher schlagen liessen. Viele künstlerische Details und architektonische Werke machen eindrucksvoll sichtbar, wie stark die Autoindustrie mit unserer Welt verflochten ist.
Zum Nachmittag nahmen wir noch an einer maritimen Panorama-Bootsfahrt teil, die auf dem angrenzenden Mittellandkanal durch die Autostadt führte.
Während der Pause musste dann natürlich noch die inzwischen über die Grenzen hinaus bekannte VW-Currywurst mit Spezialketchup gegessen werden.
Gegen 21:00 Uhr erreichten wir wieder Hagenburg und waren gern dabei.

Oldtimer vom ersten Automobil bis zur Neuzeit sind im Zeithaus zu bewundern. Eine Panoramfahrt auf dem Mittellandkanal rundete den Tag ab.

Samstag, 04.12.2010: Travemünde - Lübeck: Busfahrt, Schiffahrt und Weihnachtsmarkt nach Travemünde und Lübeck

Früh morgens gegen 6.oo Uhr fuhren eine kleine Gruppe unseres Chores mit dem Busunternehmen Meuter nach Travemünde. Zwei Tage zuvor gab es heftige Schneefälle in Ostholstein und man fürchtete um eine kritische Witterung. Aber an diesem Tag schien bei klirrender Kälte die Sonne und die Ankunft am Hafen liess einen gelungenen Tag erahnen. Während der Weihnachtsschiffahrt von Travemünde nach Lübeck wurde zudem noch an Bord ein üppiges Brunchbuffet serviert. Die Teilnehmer hatten nach dem Anlegen in Lübeck Gelegenheit, den Weihnachtsmarkt dort zu besuchen. Ein rundum schöner Tag für die, die an dieser Tour teilgenommen haben.

Zunächst mit dem Bus nach Travemünde, dann per Weihnachtsschiffahrt nach Lübeck. Sehenswert, umrahmt von einer eindrucksvollen Backstein-Architektur, der Weihnachstmarkt in Lübeck.

2008 - Zur Luxusliner-Werft Meyer nach Papenburg

Diesmal berichtet unser Kassenwart Norbert Marn von der Fahrt zur Meyer-Werft nach Papenburg:

"Morgens um 7 Uhr wurden 49 Teilnehmer dieser Tagesreise von dem Reisebusunternehmen Meuter aus Bokeloh zu einer Besichtigungsfahrt der Superlative eingeladen. Das Ziel war Papenburg mit der größten Luxusliner-Werft Europas, der Meyer Werft. Jürgen Meuter nahm die kürzeste aber auch
landschaftlich schönste Strecke über die B 6 zunächst bis Bremen. In Höhe Asendorf wurde gegen 9 Uhr eine Frühstückspause eingelegt, für die Manfred und Thea Kerzel neben 100 frischen Brötchen auch verschiedene Wurstsorten besorgt haben. Ausreichend Kaffee, Sekt und Tisch und Bänke machten diesen rustikalen Zwischenstopp zu einem wohltuenden Ereignis. Dann ging es weiter über Oldenburg der B 401 dem Kanal folgend bis Papenburg. Dort wurde es gegen 12 Uhr bereits Zeit zum Mittagessen, das die Firma Meuter im Schlemmerlokal von Hilde Doeden vorreserviert hatte. Unsere Führung durch die Meyer Werft war ab 14 Uhr eingeplant und wurde brillant und sachkundig kommentiert und begleitet von Herrn Kummer, der vor seinem Ruhestand selbst in der Produktion der Luxusliner tätig war. Hier einige beeindruckende Daten des Unternehmens: Die Meyer Werft in Papenburg wurde vor 213 Jahren gegründet. Sie gehört zu den modernsten Werften der Welt. Der Mittelpunkt des Betriebes besteht aus zwei Baudockhallen.
Baudockhalle 1: 370 m Länge, 102 m Breite und 60 m Höhe mit einer Krantraglast von 600 t Baudockhalle 2: 384 m Länge, 125 m Breite und 75 m Höhe mit einer Krantraglast von 800 t. Eine Woche vor unserem Besuch ist der bisher größte in Papenburg gebaute Luxusliner, die "Celebrity Solstice" vom Stapel gelaufen. Zum Bauprogramm gehören Spezialschiffe wie Kreuzfahrtschiffe, Passagierschiffe, Fähren, Gastanker, Tiertransporter und Containerschiffe.
Im Baudock befindet sich zur Zeit der Luxusliner "Aida Luna", der für eine italienische Reederei bestimmt ist.
Auf der Grundlage modernster, dreidimensionaler Computer-CAD-Software-Systeme, die auch im Flugzeugbau Verwendung finden, werden nach dem Baukastenprinzip und mit Unterstützung sehr vieler externer Einzelfirmen diese riesigen Passagierschiffe gebaut. Aus Stahlplatten werden Flachprofile, die mit Laserschweißanlagen softwaregesteuert zusammengeschweißt werden. Aus Profilen und Seitenwänden entstehen einzelne Sektionen. Etwa zehn Sektionen bilden einen Block. In diesen Teilen werden bereits Leitungen, Klimazonen und Rohre installiert. Die verschweißten Blöcke bilden ein Schiff. Ein Kreuzfahrtschiff von 90 000 BRZ besteht aus etwa 70 Blöcken. Ein solches Schiff benötigt von der Planung bis zur Fertigstellung ca. ein Jahr. Nachdem wir uns von dem Besucher-Tower einen Überblick über die riesigen Dimensionen machen konnten, traten wir beeindruckt die Rückfahrt an. Wir machten noch Station in Bad Zwischenahn und kehrten zum Abendessen ein in das Gasthaus Dillertal in Asendorf an der B 6. Dann erreichten wir - Volkslieder singend - gegen 22 Uhr heimatliche Gefilde."

2007 - Kulturfahrt nach Kalkriese - Museum der Varusschlacht

Möglichst einmal im Jahr geht der Gemischte Chor auf Tour. Dann ist Reisezeit ... irgendwo zwischen Lüneburger Heide und Bayreuth mit viel Lust auf Kultur und Kulinarisches. Und gesungen wird auch manchmal, wenn es passt ...


Diesmal ist eine muntere Truppe in Richtung Westen und dort immer geradeaus gefahren. Zuerst besichtigten wir das Tuchmachermuseum in Bramsche (Bild oben). Warum dieses Museum mit vielen Preisen ausgezeichnet ist, wird schnell deutlich: Alle alten Maschinen, alle alten Webstühle bewegen sich. Mittdendrin in der Tuchmacherei, der Produktion von Wolldecken, Uniformen und anderem.

Gleich darauf ging mit einer weiteren Dosis römisch-germanischer Kultur weiter: Im Museum "Varusschlacht" in Kalkriese. Angetan waren wir von einer detaillierten aber trotzdem kompakten Führung im Museum. Auch das Mittagessen im geländeeigenen Restaurant schmeckte allen. Danach eroberten wir das Freigelände, auf dem wohl der Cheruskerhäuptling Arminus der römische Legionen in die Falle laufen ließ.
Eine entspannte Rückfahrt auf der Bundesstraße mit schönen Ausblicken unterbrachen wir für ein spätes Kaffeetrinken oder frühes Abendessen - je nach Geschmack - auf der Paschenburg oberhalb der Schaumburg fast schon in heimischen Gefilden.

Wo es 2008 hingeht? "Schau'n mer mal ..."